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Burgen

Hier finden Sie alle Informationen zu den Burgruinen in der Region. 

Obermoschel: Burgruine Moschellandsburg Details
Bleiben die Anfänge der Moschellandsburg auch im Dunkeln, so beweist doch ein erster urkundlicher Beleg aus dem Jahre 1130, dass auf dem Landsberg bereits sehr früh eine Burganlage eingerichtet worden ist. 
Dass der Bergkegel des Landsberges für den Burgenbau hervorragend geeignet war, wird bei einem Besuch der Burgruine mehr als deutlich: beherrscht doch der Landsberg majestätisch das Land zwischen dem Donnersberg und den Ausläufern des Hunsrückes. 
Burg und Stadt wurden unter Pfalzgraf Wolfgang zum Mittelpunkt der bedeutenden Bergwerksindustrie am Moschellandsberg. 1689 wird die mittlerweile zum Schloß umgebaute Burganlage durch Brand zerstört. Seit dieser Zeit ist sie Ruine. 
Die imposante Ruine der Moschellandsburg gibt auch heute noch Zeugnis einstiger Größe und Bedeutung. Heute bietet sie vor allem kulturellen Ereignissen eine bezaubernde Kulisse. 
Niedermoschel: Burgruine Lewenstein/ Löwenstein Details
Die Niederungsburg wurde um 1180 von Wolfram IV erbaut. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Anlage beschädigt und 1689 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen endgültig zerstört. Heute ist noch ein künstlich aufgeschütteter, kegelförmiger Hügel mit Turmresten zu erkennen. 
Westlich davon finden sich noch stattliche Überreste des gotischen Palais aus kleinteiligem Bruchsteinmauerwerk. Die Westwand zeigt die Reste der ehemaligen Zinnenbekrönung und Schlitzscharten (Reste eines Wehrgangs).
Mannweiler-Cölln: Burgruine Randeck  Details
Von der im Jahre 1202 zum ersten Mal erwähnten Burg Randeck sind heute leider nur noch spärliche Reste zu sehen, etwa die Umfassungsmauern oder der Burggraben. Von Schilderungen aus früherer Zeit ist bekannt, dass sich in der Mitte der fast runden Anlage der Bergfried erhoben hat, ein mächtiger Turm, dessen Schatten, wenn die Sonne unterging, bis zum Dorfbrunnen gefallen sein soll. 
Bild von der Ruine RandeckDie Burg Randeck war zunächst Reichsdienstmannensitz, später eine sog. Ganerbenburg, auf der mehrere Familien Wohnsitz und andere Besitzrechte hatten. Nach einer langen, wechselhaften Geschichte wurde die Burganlage schließlich im Jahre 1690 von den Franzosen gesprengt. Die Reigersberger, die letzten Herren der Randeck, wandelten die Burg nach der Zerstörung in einen Bauernhof um. 
Die Grabmäler von den „Randeckern“ und „Löwensteinern“, die einst auf der Burg Randeck gelebt haben, kann man heute in der Oberndorfer Simultankirche St. Valentin besichtigen. In ihren ältesten  Teilen stammt sie aus dem 13. Lahrhundert und wurde von Rittern aus dem Geschlecht der Randecker und Löwensteiner erbaut. Mit ihren ausdrucksstarken Wandmalereien gehört die Oberndorfer Simultankirche zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Alsenztal. 

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