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Kirchen

Die schönsten Kirchen in der Nordpfalz haben wir hier für Sie näher beschrieben. 

Abtweiler: evang. Kirche Details
Kirchenbauwerk 
Name: Kirche Abtweiler 
Konfession: evangelisch 
Baujahr: 15. Jahrhundert 
Baustil: Spätgotisch 
Turmhöhe: ./. 
Grundfläche-qm: 140 qm 
Himmelsrichtung: Ost-West 
Restaurierung: 1998 
Kirchenglocke 
Material: A)Eisen= 1 Glocke B)Gußstahl= 2 Glocken 
Gießerei: A)unbekannt B)Bochumer Verein 
Baujahr: A)1700 B)1924 
Glockenaussage:  B)"Den Menschen zum Segen";"Gott zum Segen" 
 
Kirchenorgel 
Erbauer:Gebrüder Stumm                                            
Firmensitz: Rhaunen-Sulzbach 
Baujahr: 1857 
Prospekt:
(Außendraufsicht) 60iger Jahre 
Renovierungen: 1988/1998 
Registerbezeichnung: Holzprinzipal 8
Gedackt
Salicional
Octave
Mixtur 3fach
Quinte
Flöte  
Bemerkenswertes:
2 Wandgemälde 15. Jahrhundert
Deckenmalerei im Chor
Sechs Grabmäler der freiherrlichen Familie zu Steinkallenfels 17./18. Jahrhundert 
Finkenbach-Gersweiler: prot. Pfarrkirche Details
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1304, das heutige Bauwerk ist überwiegend spätgotisch geprägt.
Der Chor und der westliche Wehrturm stammen aus der Zeit des Mittelalters, das Kirchenschiff ist mit barocken
Elementen und zweiteiliger Empore ausgestattet.
Ehem. Wallfahrtskirche mit einer „Stumm“-Orgel (berühmte
Hunsrücker Orgelbaudynastie). Mittelalterliche
Wandmalereien zeigen in 17 Einzelbildern als Passionszyklus
den Lebensweg Christi.
Besucher sind jederzeit willkommen – bei geschlossenen
Pforten beim benachbarten Pfarrhof klingeln!
Lettweiler: evang. Kirche Details
Kirchenbauwerk: 
Prot. Kirche Lettweiler 
Konfession: protestantisch 
Baujahr: 1764 (Kirche u.Turmunterbau) 
Baustil: Quersaalkirche 18.Jh. 
Baumaterial: Bruchsteine verputzt 
Sitzplätze: 170 
Turmhöhe: 23 m 
Grundfläche-qm: 125 m² 
Fensteraussage: Der leidende und auferstandene Christus 
Architekt: Philipp Heinrich Hellermann 
Restaurierung: 1967/68 
Kirchenglocke Material: Bronze 
Anzahl: 3 Glocken 
Gießerei: Hamm, Frankenthal 
Baujahr: 1871/1957 
Ton-Lage: gis’, h’, cis” 
   
Kirchenorgel 
Fabrikat: Schlimbach-Orgel
 Erbauer: Gustav Schlimbach 
Baujahr: 1859/60 
Register-Anzahl: 10 
Prospekt:
(Außendraufsicht) neuromanisch 
Renovierungen: 1892 
Registerbezeichnung: Gedackt
Prinzipalregister
Salicional 8’
Harmonica 8’
Octav 4’
Traversflöte 4’
Quint 3’
Octav 2’  
Luftzufuhr: mechanisch  
Meisenheim: Evangelische Schlosskirche Details
Die evangelische Schlosskirche bildet zusammen mit dem Herzog-Wolfgang-Haus den einzigen erhaltenen
Rest des ehemaligen Schlosses. Der Grundstein wurde 1497 gelegt, vollendet wurde der Bau 1504.
Offene Kirche: Ostern bis Oktober von 11 – 17 Uhr
Pfarrbüro: Ev. Pfarramt, Schillerstraße 2c,
55590 Meisenheim, Tel 06753/94110, meisenheim@ekir.de
Meisenheim: Kath. Kirche St. Antonius von Padua Details
Sie ist ein wertvolles Kleinod spätbarocker Baukunst und Erbe der wechselvollen Geschichte der Stadt Meisenheim und der Pfalz. Gestiftet durch König Ludwig den XIV. von Frankreich und in ihrer heutigen Form ausgestattet durch König Stanislaus von Polen ist sie über die Jahrhunderte fast unverändert erhalten geblieben.

Wir laden Sie herzlich ein zu unseren sonntäglichen Gottesdiensten um 10.30 Uhr.

Katholisches Pfarramt St. Antonius von Padua
Klenkertor 7, 55590 Meisenheim
Tel 06753/2381, Fax 124006
Münsterappel: prot. Pfarrkirche Details
893 wurde eine Probstei geschaffen, die zum kirchlichen Mittelpunkt des Münstertals und 1401 Sitz des Landkapitels
des Erzbistums Mainz wurde. Der Chor der heutigen Kirche wurde 1492, das Langhaus zwischen 1725
und 1733 erbaut. Schmuckstück ist das spätgotische Kreuzrippengewölbe mit der Darstellung der vier Evangelisten
und ihren Symbolen.
Besucher sind jederzeit willkommen
– bei geschlossenen Pforten Schlüssel im Pfarrhaus
neben der Kirche.
Oberndorf: Simultankirche Details
Die Simultankirche St. Valentin ist einer der schönsten mittelalterlichen Sakralbauten im Donnersbergkreis. Er
wird als Wehrkirche bereits 1128 urkundlich erwähnt.
Wandmalereien im Kirchenschiff stellen das Jüngste
Gericht mit Christus auf dem Triumphbogen dar.
Info: Schlüssel: Frau Krewenka, Kirchberg 14,
Herr Westenburger, Hauptstr. 53
Führungen: Herr Bernhard, Tel 06362/2411
Raumbach: kath. Kirche Details
Raumbach:
Kirchenbauwerk   
Name: St. Hildegard 
Konfession: röm. kath. 
Baujahr: 1961/1962 
Sitzplätze: 110 
Himmelsrichtung: Osten 
Architekt: Dipl. Ing. Peter Palm, Bad Kreuznach 
 
Kirchenglocke     
Anzahl: 2 Glocken   
Baujahr: 1592, 1736    
Beschriftung: 
Inschrift Glocke 1592 
CHRISTIAN KLAPEBACH GOSS ZU MEINTZ. ERMANE ICH WER UBER EINEN HELLEN KLANG HABE ICH WACKHER ZU SEIN. HOREN WIERT MEINEN KLANG DER SEHE DAS ER NIT SCHLAFE ZU LANG 1592. Auf dem Mantel ein Schildchen mit Engeln und der Inschrift: Herzog JOHANS PFALTZGRAF 1592 
Inschrift Glocke 1736 JOHANN PHILIP L.B. DE STEINKALLENFELS. PATRINI D. GEORG WILHELM L. B. DE RAESFELD. ET D. JOHANN PHILIP L. B. DE STEINKALLENFELS / MATRINAE D. HELENA L. B. DE RAESFELD ET D. ANNA MARIA BARBARA L. B. DE SCHELLART. ASSISTENTES D. WEBER STEFFAN IEAN BAPTISTA C. V. B. FECIT ME FUNDI COMUNITAS CATHOLIKA / IN HONOREM B. MAE V. MARIAE ET S. ANTONII PADVANI SVB PRAESIDE F. QVIRINO REVTER MEISENHEIMENSIS / GOSS MICH JOHANN IAKOB SPECK. V. PAVLVS STROEBEL ANNO 1736. Auf dem Mantel kleines Relief mit Figur des hl. Antonius. 
Rehborn: Evangelische Kirche  Details

Die Kirche von Rehborn fasziniert den Betrachter schon beim ersten Anblick durch ihren markanten Wehrturm. Er besitzt eine etwas vorkragende Zinnenplattform mit zwei Schießscharten auf jeder Seite. Daran sind Halterungen für Holzklappläden befestigt, die während der Verteidigung nach Abgabe des Schuss wieder geschossen werden konnte. Auf dem dreistöckigen, burgartigen Turm befindet sich ein pyramidenförmiges Dach. Über das Alter des Turms gehen die Meinungen auseinander, er wird wechselweise als früh- oder spätgotisch bezeichnet. Sicher bezeugt ist er für 1387, als Graf Friedrich von Veldenz die Verpflichtungen für den Kirchturmbau übernahm.

Die Geschichte der Gemeinde Rehborn ist wesentlich älter. Nach der erstmaligen Erwährung 1128 mussten die Rehborner um 1000 die Baulasten der Pfarrkirche auf dem Disibodenberg mittragen. Spätestens 1241 hatte sich die Gemeinde jedoch vom Kloster gelöst und eine eigene Pfarrei gebildet. Es gibt Vermutungen, wonach damals das Gotteshaus an den sichersten Ort, den im unteren Teil schon bestehenden Wehrturm des Rehborner Edelknechts, angebaut wurde. Die Kirche war wahrscheinlich dem heiligen Antonius geweiht. Im Inneren gab es einen Marien- und einen Nikolausaltar, die nach Einführung der Reformation 1533 verschwunden sein dürften.

Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken als Landesherr wurde damit auch für die kirchlichen Angelegenheiten zuständg. Die ursprüngliche Einheit von Wehrturm, Wehrkirche und Wehrfriedhof wurde durch die Entwicklung der Alliierten überholt. Daher wurde der Turm zum Glockenträger umfunktioniert; die heutigen Spitzbogenfenster gehen ursprünglich auf Schalllöcher zurück. Eine alte, 1978 restaurierte Glocke vom Disibodenberg, die einst im Turm hing, ist jetzt an der Leichenhalle am Friedhof angebracht. Sie wurde 1454 von Jakob Ott aus Kreuznach gegossen und ist eine der wenigen erhaltenen gotischen Glocken der Pfalz. Heute hängen im Turm drei Glocken, die elektrisch geläutet werden. Sie gehören der Zivilgemeinde Rehborn.

Ursprünglich lag um die Kirche der Begräbnisplatz, bis er infolge der furchtbar grassierenden "Roten Ruhr" im Jahr 1719 nicht mehr genügend Platz bot. In diesem Jahr wurde der neue Friedhof an der Straße nach Meisenheim angelegt.

Auch Rehborn blieb von den Widrigkeiten eines Simultaneums nicht verschont, wie eine Beschwerde der Reformierten aus dem Jahr 1721 zeigt: "Hier fragt der katholische Pfarrer nicht mehr bittend an, wenn er die Casualien" - Taufe, Trauung, Beerdigung - "verrichten will, sondern ermaßt sich, nachdem ihn Kur-Mainz in unserer Kirche eingeführt hat, alle Rechte an." Dabei war die Gemeinde Rehborn 1757 zu fast 80 % calvinistisch; die Katholiken machten nur etwa 15 % der Bevölkerung aus. Die wenigen Lutheraner (1757 noch nicht einmal 5 %) gingen 1818 in der unierten Protestantischen Landeskirche der Pfalz auf.

Das an den Turm anschließende Kirchenschiff wurde als chorloser barocker Saalbau auf Kosten der Kirchenschaffnei 1768 angebaut. Es ersetzte einen gotischen Vorgängerbau. Damals verlor der Turm seine Funktion als Altarraum, und diente nun zeitweise sogar als Gefängnis! Die Pläne für den Anbau stammten von dem aus Meisenheim gebürtigen pfalz-zweibrückischen Landbaudirektor Philipp Heinrich Hellermann (1728-1806). Die Ausstattung der Erbauungszeit ist fast vollständig erhalten. Altar und Kanzel sind in der Längsseite gegenüber dem Hauptportal angeordnet. Vier Bankblöcke sind auf sie zugeordnet. Die Emporen befinden sich an den beiden Schmalseiten. Bis zur Renovierung 1952 umgab ein Holzgitter die jeweils letzte Bank zur Hauptstraße hin. Dieses "Herrschaftsgefühl" war für die Presbyter und angehörigen des Pfarrers reserviert und trennte sie vom "gemeinen Volk". Der Anstrich ist grau-grün mit recht schönen, goldfarbenen Ornamenten versehen. Diese hölzerne Inneneinrichtung stammt nach Meinungen des Kunsthistorikers Dr. Meinhold Lurz aus der bekannten Schmidt-Werkstatt aus Meisenheim, und zwar von Georg Philipp Schmidt (1740-1816). Jedoch wird neuerdings Nickel Giesler, ein ortsansässiger Schreiner, als Erbauer vermutet.

Graue quadratische Bodenplatten stammen wohl noch aus der Zeit der Errichtung der Kirche, denn sie sind sehr ausgetreten. Von den Rundbogenfenstern wurden 1923 drei aus Buntglas mit biblischen Bildern und Inschriften als Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges gefertigt. Die übrigen Fenster sind holzgerahmt mit leicht getöntem Glas und Bleifassungen. Die Orgel wurde 1859 von der Firma Karl Wagner erbaut. Sie hat ein Manual und 13 Register und wurde mehrmals überarbeitet.

Der gotische Wehrturm mit seinem barocken Anbau stellt eine sehr eigenwillige Kombination dar.

Schmittweiler: evang. Kirche Details
Schmittweiler:
Kirchenbauwerk   
Name: Kirche Schmittweiler (St. Hildegard) 
Konfession: katholisch 
Baujahr: 1930 
Baustil: Neugotik 
Baumaterial: Sandstein 
Sitzplätze: 80 
Architekt: Herr Boßlet 
Restaurierung: 1985 
Kirchenglocke     
Anzahl: 2 Glocken   
Gießerei: Hamm, Frankenthal   
Baujahr: 1930   
Glockenaussage: 1. St. Hildegard 2. St. Antonius 
Kirchenorgel   
Erbauer: Hugo Mayer 
Firmensitz: Völkweiler 
Baujahr: 1992 
Registeranzahl: 7 Register
2 Manuale
4 Pedal 

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